Während große Lebensmittelketten längst auf Multichannel setzen, verschenken viele kleine Eisdielen und Eishersteller wertvolles Potenzial. Dabei bieten Online-Vertrieb, Social Media und digitales Marketing gerade für spezialisierte Anbieter enorme Möglichkeiten – auch beim vermeintlich schwierigen Produkt Speiseeis.
Die meisten Eisdielen und kleinen Eishersteller operieren noch immer nach einem klassischen Modell: Kunden kommen vorbei, kaufen eine Kugel oder einen Becher, und das war's. Die Reichweite endet am Rand des lokalen Einzugsgebiets.
Doch die Welt hat sich verändert. Kunden erwarten heute, Produkte dort zu finden, wo sie sich aufhalten – und das ist zunehmend online. Studien zeigen, dass Multichannel-Kunden im Lebensmittelbereich durchschnittlich 20 Prozent mehr ausgeben und häufiger einkaufen als reine Ladenkunden.
Für kleine und mittlere Unternehmen bedeutet das: Wer nur auf einen Kanal setzt, lässt Umsatz liegen und macht sich abhängig von Faktoren wie Wetter, Laufkundschaft und saisonalen Schwankungen.


Was viele nicht wissen: Der Versand von Speiseeis ist längst keine logistische Unmöglichkeit mehr. Mehrere deutsche Anbieter machen es vor – vom Eiswerk Brehna über NOMOO bis zu kleineren Manufakturen wie Florida-Eis.
Die Technik basiert auf Trockeneis, das bei minus 78 Grad Celsius kühlt und direkt vom festen in den gasförmigen Zustand übergeht – ohne Rückstände. In Kombination mit nachhaltigen Isolierverpackungen aus Hanf, Stroh oder Jute bleibt das Eis auch bei mehrtägigem Versand tiefgefroren.
Für KMU bedeutet das: Mit einer Mindestbestellmenge von etwa vier bis fünf Bechern und einem durchdachten Versandkonzept lässt sich ein Online-Shop wirtschaftlich betreiben. Die Versandtage werden typischerweise auf Dienstag bis Donnerstag begrenzt, um Wochenendlagerung zu vermeiden.
Multichannel – die Kombination aus stationärem Geschäft und Online-Präsenz – bietet entscheidende Vorteile:
Lesen sie mehr zum Aufbau einer Multichannel-Strategie
Nicht jede Eisdiele braucht sofort einen E-Commerce-Betrieb. Instagram ist für Eisdielen praktisch gemacht: visuell ansprechend, saisonal wechselnd, emotional aufgeladen. Erfolgreiche Strategien umfassen regelmäßige Posts mit neuen Sorten, Stories mit Blicken hinter die Kulissen und interaktive Umfragen zur nächsten Sorte.


Die gute Nachricht: Digitales Marketing muss nicht teuer sein. Social-Media-Plattformen sind kostenlos, Werbung lässt sich mit kleinen Budgets gezielt schalten.
Ein realistischer Einstieg:
Für die Content-Erstellung reichen Smartphones und kostenlose Tools wie Canva.
Die Digitalisierung des Einzelhandels ist Realität. Kleine Eisdielen und Hersteller, die jetzt ihre digitale Präsenz aufbauen, sichern sich Wettbewerbsvorteile und erschließen neue Kundengruppen. Der Einstieg muss nicht mit einem vollständigen Online-Shop beginnen – ein professioneller Social-Media-Auftritt, ein gepflegtes Google Business Profile und ein regelmäßiger Newsletter sind oft der bessere erste Schritt.
Wir unterstützen Eisdielen und Lebensmittel-Manufakturen bei der Entwicklung ihrer Multichannel-Strategie – von der ersten Social-Media-Präsenz bis zum vollständigen Online-Shop.

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