DRITTER ROLLLOUT - WIEDER GERISSEN

Gute Teams, richtige Intention – und trotzdem kein Fortschritt.
Das ist kein Versagen. Das ist ein Systemfehler.

Wir finden, was wirklich feststeckt – und lösen es.

Engpass ≠ Team

Wir finden was wirklich kostet.

Die meisten Projekte scheitern nicht am Können – sondern an unsichtbaren Blockaden in Struktur und Prozess. Wir machen sie sichtbar. In zwei Wochen.

Jeder Verzug hat einen Preis.

Wir stoppen das.

Verzögerte Releases kosten Monate an Marktchancen und Vertrauen. Wir schaffen Entscheidungsstrukturen, die greifen – nicht solche, die im nächsten Meeting wieder kippen.

Euer Team. Unsere Methode.

Euer nächstes Release.

Kein Vendor-Lock. Kein Wissensabfluss. Kein Berater der nach 3 Monaten wieder weg ist. Wir arbeiten mit eurem Team – bis es selbst wieder liefert.

Datenbasierte Analyse

Warum Projekte wirklich scheitern

Häufig sind Management-Fehler die Hauptursache für das Scheitern von IT-Projekten.

Der Standish CHAOS Report begleitet die Branche seit 1994 und zeigt konsistent: technische Probleme sind selten der eigentliche Grund. McKinsey bestätigt in einer Analyse von über 5.000 IT-Projekten, dass Budgetüberschreitungen und Verzögerungen fast immer auf organisatorische Ursachen zurückzuführen sind. Das PMI Pulse of the Profession ergänzt: Projekte scheitern dort, wo Kommunikation, Führung und Planung fehlen – nicht wo Code geschrieben wird.

37% Unklare Ziele
Segment oder Legende anklicken für Details →
Unklare Ziele
Häufigste Einzelursache
Wenn niemand klar sagen kann, was das Produkt leisten soll, dreht sich das Team im Kreis. Jede Sprint-Planung wird zum Verhandlungstisch.
Self-Check
Meetings enden ohne klare Entscheidung. Anforderungen ändern sich nach jedem Stakeholder-Gespräch. Das Team fragt nach Prioritäten – und erhält keine.
Lösungsansatz
Product Vision Workshop mit allen Entscheidern. Ergebnis: ein priorisierter Zielkatalog, der nicht mehr verhandelbar ist – und eine Person die dafür verantwortlich ist.
Use Case

Vom Eskalationsprojekt zur faktenbasierten Neubewertung

Projektvolumen
> 1 Mio. €
Unser Einsatz
4 Personen
Ausgangslage
Eskaliert
Ergebnis
Faktenbasierte Neubewertung

Druck, Misstrauen, Stillstand

Unser Team wurde zu einem Projekt hinzugezogen, das bereits unter erheblichem Druck stand: ambitionierte Deadlines, ein stark ausgeweiteter Projektumfang und eine zuvor eskalierte Planungsphase hatten den Handlungsspielraum für eine erfolgreiche Umsetzung deutlich eingeschränkt.

Mehrere Managemententscheidungen hatten zusätzlich strukturelle Probleme geschaffen, die den Fortschritt weiter erschwerten. Zum Zeitpunkt unseres Einstiegs war das Projektumfeld geprägt von Misstrauen, Konflikten und zunehmenden Schuldzuweisungen.

Was die Krise ermöglichte

Gleichzeitig bot die vorangegangene Planungsphase einen entscheidenden Vorteil: Die Anforderungen waren – bedingt durch regulatorische und staatliche Vorgaben – zwar komplex, jedoch in ungewöhnlich hoher Detailtiefe dokumentiert. Diese Dokumentation stellte eine belastbare Grundlage dar, um den tatsächlichen Projektumfang analytisch zu bewerten.

Darüber hinaus waren wesentliche Technologieentscheidungen bereits durch Unternehmenspolitik und Managementvorgaben festgelegt. Auch wenn diese Entscheidungen aus technischer Perspektive teilweise kritisch zu bewerten waren, schufen sie dennoch Klarheit über den technologischen Rahmen des Projekts – und damit eine verlässliche Basis für die Analyse.

Skill-Gap-Analyse & Aufwandsquantifizierung

Auf dieser Basis konnten wir eine strukturierte Skill-Gap-Analyse durchführen. Dabei wurde schnell deutlich, dass eine erhebliche Diskrepanz zwischen den erforderlichen technologischen Kompetenzen und den im Projekt vorhandenen Fähigkeiten bestand. Ursprünglich war geplant, diese Lücke durch den Aufbau eigener Ressourcen zu schließen – dieser Ansatz wurde in der Planungsphase jedoch nicht konsequent umgesetzt, sodass die benötigten Kompetenzen zum Projektstart faktisch nicht verfügbar waren.

Transparenz als Durchbruch

Diese Transparenz war ein entscheidender Wendepunkt: Zum ersten Mal wurde sichtbar, wie groß das bestehende Defizit tatsächlich war. Auf dieser Grundlage konnte klar adressiert werden, welche technologischen Kompetenzen benötigt wurden, in welchem Umfang sie erforderlich waren und wie sie kurzfristig verfügbar gemacht werden konnten.

Ergebnis
Das schuf die Voraussetzung, das Projekt aus einer Situation der Unsicherheit und gegenseitigen Schuldzuweisung herauszuführen und wieder auf eine faktenbasierte Entscheidungsgrundlage zu stellen – ein zentraler erster Schritt in jedem erfolgreichen Turnaround.
Unser Vorgehen

Der Weg zurück in die Zukunft

Strukturiert. Technisch. Auf Augenhöhe.

Systemische Probleme lassen sich schwer erkennen wenn man Teil des Systems ist – und noch schwerer verändern. Trotzdem können diese Probleme maßgeblich blockieren:

„A bad system will beat a good person every time." — W. Edwards Deming

Wir helfen den Standpunkt zu wechseln. Gemeinsam machen wir das System sichtbar – und veränderbar.

Phase 1
Verstehen
Tätigkeiten
    Ergebnis / Output

    Der Blick von außen verändert alles.

    Jede Veränderung braucht einen Mutigen der sie beginnt.

    Der erste Schritt ist selten der schwerste – aber er ist der entscheidende. Wer bereit ist den Blick von außen zuzulassen, gewinnt Klarheit wo andere noch rätseln.

    Ein offenes Gespräch. Ein ehrlicher Befund. Und die Erkenntnis was wirklich möglich ist.

    Jetzt initiieren!