Tiefkühllogistik stellt besondere Anforderungen an Mensch, Technik und Prozesse. Wer Lagerprozesse im TK-Bereich automatisieren will, muss deutlich früher ansetzen als bei Ambient- oder Frischelagern. Bevor über komplexe Picking- oder Robotiklösungen gesprochen wird, braucht es eine robuste technische Basis: geeignete Hardware, stabile Scanprozesse und eine Infrastruktur, die auch bei dauerhaft niedrigen Temperaturen zuverlässig funktioniert.
Nur speziell für den TK-Bereich ausgelegte Geräte mit kältefesten Akkus, beheizten Displays und gekapselter Elektronik sind dauerhaft zuverlässig einsetzbar.
Scannen stellt die Bestandsgenauigkeit sicher und ist die Grundlage für jede Form von Automatisierung, vom einfachen Lager bis zur vollautomatischen Anlage.
Ja. Viele Unternehmen starten mit smarten Scan- und Assistenzlösungen und erweitern diese später um automatisierte Lager- oder Picking-Systeme.
Nicht zwingend. Sie bieten hohe Leistung, sind aber kostenintensiv und nicht für jede Struktur oder jedes Volumen wirtschaftlich sinnvoll.
Picking-Systeme bauen auf stabiler Hardware und sauberen Scanprozessen auf. Ohne diese Basis funktionieren auch moderne Picking-Lösungen nicht zuverlässig.