Jeder im Unternehmen weiß, dass etwas nicht rund läuft. Niemand kann es genau benennen. Wir machen aus diffusem Bauchgefühl eine harte, priorisierte Liste — mit Zahlen, Verantwortlichen und Reihenfolge.
Kein Beratergeschwurbel. Kein Schubladen-Konzept. Erkenntnisse, mit denen Sie am Montag arbeiten können — von der Ist-Aufnahme über die Bewertung mit einer 13-Kriterien-Matrix bis zur priorisierten Optimierungs-Roadmap.
Strukturiert. Faktenbasiert. Auf Augenhöhe. Jede Phase hat ein definiertes Output-Artefakt — keine Phase endet im Nichts.
Strukturierte Interviews mit Mitarbeitern aller Ebenen, kombiniert mit Brown-Paper-Workshops für die End-to-End-Sicht. Wir hören dort hin, wo der Prozess gelebt wird — nicht nur, wo er beschrieben ist.
Aus den Erkenntnissen entsteht ein BPMN-2.0-Modell mit Swimlanes für Rollen, klaren Schnittstellen und expliziten Medienbrüchen. Erst die visuelle Darstellung macht das System sichtbar — und damit veränderbar.
Jede Schwachstelle wird über die 13-Kriterien-Matrix gescored. Aufwand und Nutzen werden ins Verhältnis gesetzt. Aus subjektiver Beobachtung wird eine objektive Reihenfolge mit klarer Begründung.
Soll-Prozesse werden entworfen, mit den betroffenen Mitarbeitern rückgekoppelt und in eine Umsetzungs-Roadmap übersetzt. Quick Wins sofort, strukturelle Veränderungen geplant — beides mit Verantwortlichkeiten, Terminen und Messpunkten.
Um End-to-End-Prozesse strategisch zu erfassen, kombinieren wir bewährte Modellierungsansätze.
Jede Methode hat ihren eigenen Einsatzbereich — die Kunst liegt darin, sie zur richtigen Zeit zur richtigen Frage einzusetzen. Wir wählen aus dem Werkzeugkasten, was zu Ihrem Prozess passt, und kombinieren bei Bedarf mehrere Ansätze.
Supplier, Input, Process, Output, Customer. Legt die Grenzen des Prozesses fest und erfasst alle relevanten Einflussparameter auf einen Blick.
Werkzeug des Lean Managements zur Trennung wertschöpfender und nicht-wertschöpfender Zeiten. Macht Ineffizienzen in administrativen Abläufen radikal sichtbar.
Visualisiert neben dem Material- auch den Informationsfluss. Entscheidend, um Informationsasymmetrien und Blindspots in Serviceprozessen aufzudecken.
Internationaler ISO-Standard für die formale Modellierung. Garantiert weltweit einheitliche Interpretation und schließt mit dem Camunda-Haus die Lücke zur technischen Umsetzung.
Großflächige Visualisierung auf Packpapier macht Prozesselemente physisch greifbar. Probleme, die in Excel-Listen verborgen bleiben, treten durch die Interaktion zu Tage.
Erfasst Prozesse durch die bildliche Fachsprache der Experten selbst. Stellt sicher, dass die Realität der Mitarbeiter im Modell ankommt — nicht nur die Sicht des Managements.
Eine Prozessanalyse fördert typischerweise Dutzende Schwachstellen zu Tage. Ohne Priorisierung lähmt diese Liste mehr, als sie hilft. Wir trennen das Dringende vom Wichtigen, das Schnelle vom Strukturellen — und schaffen damit Handlungsfähigkeit.
Jede identifizierte Schwachstelle wird auf zwei Achsen verortet: Hebelwirkung (was bringt die Behebung?) und Umsetzungsaufwand (was kostet sie?). Daraus ergeben sich vier Handlungsklassen mit klarer Sequenz.
Planen — viel Aufwand, hoher Nutzen. Die strukturellen Veränderungen mit dem größten Hebel.
Sofort umsetzen — wenig Aufwand, hoher Nutzen. Liefern Vertrauen für den Rest des Vorhabens.
Bewusst nicht angehen — viel Aufwand, geringer Nutzen. Eine bewusste Entscheidung gegen ein Thema ist mehr wert als halbherziges Mitnehmen.
Nebenher mitnehmen — wenig Aufwand, geringer Nutzen. Im Tagesgeschäft mitlaufen lassen.
Subjektive Eindrücke reichen nicht aus. Jedes Kriterium wird auf einer Skala von 0 bis 2 gescored, gewichtet und summiert. Der Kritikalitätswert macht aus Bauchgefühl eine vergleichbare Zahl.
Aus jeder Analyse fallen ähnliche Hebel — bei jedem Unternehmen anders ausgeprägt, aber strukturell vergleichbar. Wir bewerten, welche dieser Hebel in Ihrem Fall den größten Wirkungsgrad versprechen, und übersetzen sie in konkrete Maßnahmen.
Manuelle Datenübertragungen zwischen Systemen sind die häufigste Effizienzbremse. Wir identifizieren jeden Bruch, bewerten Automatisierbarkeit und integrieren Systeme über Standards oder schlanke Konnektoren.
Liege- und Wartezeiten machen oft 60–80 % der Durchlaufzeit aus, ohne einen Cent Wert zu schaffen. Wir entkoppeln blockierende Sequenzen, parallelisieren Schritte und beseitigen unnötige Freigabeschleifen.
Ein Prozess, der bei jedem Mitarbeiter anders abläuft, ist nicht skalierbar. Wir definieren verbindliche Pfade, dokumentieren Sonderfälle bewusst und machen Reproduzierbarkeit zur Voraussetzung für jede weitere Optimierung.
Wo niemand zuständig ist, wird nichts entschieden. Wir klären End-to-End-Verantwortlichkeiten, definieren Eskalationspfade und etablieren Process Owner, die nicht nur ausführen, sondern auch weiterentwickeln.
Werte sind Erfahrungswerte aus vergleichbaren Projekten. Konkrete Effekte werden für Ihren Prozess individuell modelliert.
Standardfragen liefern Standardantworten. Wir stellen die Fragen, die in jedem Interview kurz Stille erzeugen — weil sie ein Thema treffen, das jeder kennt, aber keiner offen ausspricht.
Erst nach dieser Stille beginnt die ehrliche Diskussion. Vorher reden wir über das Schaufenster — danach über die Werkstatt.
Wenn dieser Prozess heute komplett wegfiele — was würde im Unternehmen wirklich nicht mehr funktionieren?
Welchen Schritt machen Sie, weil er sinnvoll ist — und welchen, weil ihn jemand vor zehn Jahren so eingeführt hat?
An welcher Stelle erfahren Sie zum ersten Mal, dass etwas schiefgelaufen ist — und wie lange war es da schon schief?
Welcher Workaround würde, wenn er morgen wegfiele, sofort den Betrieb stören?
Wo tippen Mitarbeiter Daten ein, die ein anderes System eigentlich schon kennt?
An welcher Stelle warten Vorgänge länger, als sie tatsächlich bearbeitet werden — und worauf?
Wer entscheidet hier eigentlich — und wer entscheidet, dass entschieden werden darf?
Welche Information wandert per E-Mail, weil das System sie nicht richtig weiterträgt?
Wir haben gesehen, wie selbst exzellente Soll-Konzepte nach drei Monaten in der Schublade verschwinden — weil niemand sie wirklich wollte. Deshalb ist der Weg vom Ist zum Soll bei uns kein Reißbrett-Akt. Es ist eine moderierte Sequenz, in der die Mitarbeiter die Zukunft mitschreiben, die sie später leben sollen. Das dauert länger als ein PowerPoint-Workshop. Es hält dafür.
Wir setzen die Mitarbeiter, die den Prozess täglich erleben, in einen Raum und nehmen ihnen für 90 Minuten alle Sachzwänge weg. „Wenn du heute neu anfangen würdest — wie sähe es aus?" Die ehrlichsten Antworten kommen, wenn niemand fürs Realistische gelobt wird.
Jede Idee landet auf der Aufwand-Nutzen-Matrix. Lieblings-Lösungen scheitern hier, ungeliebte Pflichtthemen rücken nach vorn. Am Ende dieses Schritts schmerzt es ein wenig — und genau das ist gut. Was hier übrig bleibt, ist umsetzbar.
Roadmap mit Quick Wins für die nächsten 4 Wochen, strukturelle Maßnahmen für die nächsten 6 Monate. Jede Maßnahme hat einen verantwortlichen Namen, einen verbindlichen Termin und einen messbaren KPI. Wer das nicht hat, hat keinen Plan — er hat eine Hoffnung.
30 Minuten Erstgespräch, kostenlos, telefonisch oder per Video. Wir hören zu, sortieren die Fragestellung und sagen ehrlich, ob wir der richtige Partner für Ihre Prozessanalyse sind.

Ihr erfahrener Partner für individuelle Softwarelösungen.
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